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Motorroller – Fortbewegungsmittel und Leidenschaft zugleich

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Freizeit & Hobby

Motorroller – Fortbewegungsmittel und Leidenschaft zugleich

Neben den Jugendlichen gibt es noch zwei weitere Gruppierungen, die sich besonders für Motorroller interessieren. Die einen sind die Tuner, die aus ihren Motorrollern wahre Kunstwerke machen. Und die anderen lieben ihre alten Roller, begeistern sich für ihre Geschichte und die althergebrachten Designs.

Foto: Rob124 / flickr.com, Lizenz: CC-BY
Der Motorroller ist seit Jahrzehnten Teil des Straßenbildes: In alten Filmen sieht man die Protagonisten auf ihren Vespas zwischen den im Stau stehenden Autos hindurch quer durch Rom flitzen und Jugendliche lieben die kleinen Gefährte, weil sie ihnen Unabhängigkeit bieten. Viele Menschen, die einmal einen Motorroller besessen haben, bleiben später dabei. Sie verbindet eine ganz besondere Liebe zu den Zweirädern.

Praktisch und sparsam

Die schwächsten Motorroller, die bis 25 Stundenkilometer erreichen, dürfen schon von 15-Jährigen gefahren werden. Was es gerade in ländlichen Gegenden für junge Leute bedeutet, nicht mehr die Eltern oder die größeren Geschwister um Fahrdienste bitten zu müssen, lässt sich erahnen. Im Alter von 16 dürfen sie dann mit dem Führerschein der Klasse A1 auch solche Roller fahren, die bis zu 80 Stundenkilometer schnell sind.
Auch für Erwachsene sind Roller reizvoll: Sie sind viel sparsamer im Verbrauch als Autos und belasten daher sowohl Umwelt als auch Geldbeutel bedeutend weniger. Darüber hinaus braucht man, wenn man erst den Autoführerschein hat, keinen Extraführerschein mehr, wie es etwa bei Motorrädern der Fall wäre. Für die kleinen Roller findet sich auch bedeutend leichter ein Parkplatz als für ein Auto. Kein Wunder also, dass sie für den Weg zur Arbeit oder für Botengänge gern genutzt werden.

Liebhaberstücke

Neben den Jugendlichen gibt es noch zwei weitere Gruppierungen, die sich besonders für Motorroller interessieren. Die einen sind die Tuner, die aus ihren Motorrollern wahre Kunstwerke machen. Und die anderen lieben ihre alten Roller, begeistern sich für ihre Geschichte und die althergebrachten Designs. Sie pflegen ihre alten motorisierten Zweiräder sorgfältig und halten sie durch den Einbau neuer, aber orginalgetreuer Teile am Leben. Je mehr der Roller noch wirkt wie am ersten Tag, desto stolzer ist sein Besitzer oft auf ihn.

yh4>Tuning-Fans

Eine Gruppe, die noch größer ist als die der Fans der alten Modelle, ist die Tuning-Gruppe. Manche Menschen verändern die gedrosselten Motoren der kleinen Roller, sodass sie schneller fahren können. Jedoch ist es gesetzeswidrig, mit diesen getunten Rollern auf öffentlichen Straßen zu fahren und Verstöße werden mit empfindlichen Strafen belegt, wenn man dabei erwischt wird.
Es gibt aber noch so viele andere Möglichkeiten, seinen Roller einmalig zu machen, dass man das Gesetz gar nicht übertreten muss. Von besonderen Felgen über aufregend aus dem Rahmen fallende Kickstarter bis zu Auspuffanlagen verschiedenster Art und einem breiten Sortiment an Blinkern und Beleuchtungen kann der Tuner für sein Fortbewegungsmittel alles erwerben. Ein Shop, der sich auf Ersatz- und Tuningteile sowie auf Zubehör für Motorroller spezialisiert hat, ist zum Beispiel scooterkingz.com.
In der Gemeinde der Tuning-Fans finden sich sowohl Männer als auch Frauen. Allerdings legen sie meist beim Tuning auf unterschiedliche Dinge wert: Während Männer besonders gern technische Spielereien einbauen, verändern Frauen vor allem gern die Farbe ihres Rollers – oder zumindest die von Teilen davon.

Zusammenschluss von Motorrollerfans

Online, aber auch im wirklichen Leben gibt es zahlreiche Vereine und Klubs für Motorrollerfans. Diese richten sich meist an bestimmte Zielgruppen. Das heißt, dass sich die Vespa-Freunde untereinander treffen, um sich ihre Gefährte zu präsentieren, und die Tuning-Fans treffen sich ebenfalls unter sich. Auch Rennveranstaltungen werden organisiert. Online hat sich ein reger Austausch entsponnen: Auf speziellen Seiten können sich die Rollerfans austauschen und Tipps einholen, wie sie ihren fahrbaren Untersatz am besten verändern können. Der Motorroller ist schon lange ein Liebhaberobjekt geworden und dient nicht mehr nur als Fortbewegungsmittel.

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