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Worauf ist bei der Anschaffung von Solaranlagen zu achten?

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Worauf ist bei der Anschaffung von Solaranlagen zu achten?

Solaranlagen – auch weiterhin im Trend! Auch wenn in den letzten Wochen durch ein Strategiepapier des Bundesumweltministers die Solarförderung im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion gestanden hat, Ökostrom wird auch in Zukunft eine große Bedeutung haben und sowohl ökologisch als ökonomisch für die Betreiber solcher Anlagen Sinn machen.

Foto: FuFuWolf / flickr.com, Lizenz: CC-BY

Solaranlagen – auch weiterhin im Trend

Auch wenn in den letzten Wochen durch ein Strategiepapier des Bundesumweltministers die Solarförderung im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion gestanden hat, Ökostrom wird auch in Zukunft eine große Bedeutung haben und sowohl ökologisch als ökonomisch für die Betreiber solcher Anlagen Sinn machen. Denn die Bundesregierung will nur den deutlichen Anstieg der EEG-Umlage auf ein verträgliches Maß reduzieren, wird aber auch an ihrer Absicht festhalten, den ökologischen Umbau der Energieversorgung in Deutschland weiter voranzutreiben. Daher werden Photovoltaik-Anlagen auch in Zukunft für ihre Betreiber eine lukrative Investition darstellen.

Einspeisevergütung und Anlagenkosten fallen im gleichen Umfang

Die Zeiten in denen für die eingespeiste Kilowattstunde 50 ct oder mehr gezahlt wurden, sind vorbei. Wer heute eine entsprechende Anlage errichtet, erhält nur noch 17,02 ct je kWh. Auf der anderen Seite sind aber auch die Investitionskosten für eine solche Anlage in den letzten Jahren ähnlich dramatisch gefallen. Es lohnt sich also weiterhin für eine Vielzahl von Hausbesitzern, das eigene Kraftwerk auf dem Haus zu errichten, zumal die Vergütung weiterhin für 20 Jahre gezahlt wird.

Die besten Voraussetzungen für eine Photovoltaik-Anlage

Die idealen Voraussetzungen für den Betrieb einer Photovoltaik-Anlage sind natürlicherweise eine exakte Südausrichtung des Dachs mit einer Dachneigung von ca. 35 bis 45 Grad. Diese idealen Voraussetzungen haben aber nur die wenigsten. Tatsächlich produziert eine Photovoltaik-Anlage bei einer Süd-West oder Süd-Ost- Ausrichtung immer noch einen hervorragenden Ertrag, der gegenüber den optimalen Parametern nur um wenige Prozentpunkte abweicht. Viel wichtiger für den wirtschaftlichen Betrieb ist, dass es in den sonnenstarken Monaten April bis September keinen Schattenwurf auf die Solarmodule gibt. Das könnten bspw. Bäume, Kamine oder Gebäude sein. Eine Vielzahl von Gemeinden haben zwischenzeitlich auch Solarkataster entwickelt, aus denen der Hausbesitzer erkennen kann, ob eine Photovoltaik-Anlage gerade auf seinem Haus Sinn macht.

Einspeisevergütung – der Trick mit dem Eigenverbrauch

Wie bereits oben erwähnt, beträgt die Vergütung ab dem 1.1.2013 nur noch 17,02 ct je kWh. Aber der Betreiber hat es selber in der Hand, wie erfolgreich seine eigene Anlage Strom produzieren kann. Denn der Solarstrom kann auch selbst genutzt werden. Wer also bei seinem Energieversorger heute ca. 25 ct je kWh bezahlen muss, der spart also zusätzlich 8 ct für jede kWh, die er auf dem eigenen Dach produziert und selber verbraucht. Natürlich kann nicht der gesamte Ertrag selber genutzt werden und aus diesem Grund bekommt der Betreiber den Strom, den er nicht selber nutzen kann, dann mit dem Einspeisesatz vergütet. Um die Anlage aber optimal nutzen zu können, kann der Betreiber einiges tun. So besitzen Waschmaschinen und auch Spülmaschinen heute Zeitschaltuhren. Es macht also Sinn, diese Geräte immer in der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr in Betrieb zu nehmen, da dann auch ausreichend Strom zur Verfügung steht.

Die Komponenten einer Photovoltaik-Anlage

Für den Betrieb einer Photovoltaik-Anlage sind wenige, aber technisch sehr anspruchsvolle Komponenten notwendig. Dazu gehören in erster Linie die sichtbaren Module, die in unterschiedlichsten Designs angeboten werden. Unsichtbar für Außenstehende sind die Wechselrichter, die aus dem auf der Anlage produzierten Gleichstrom netzfähigen Wechselstrom erzeugen. Dazu werden noch zwei Stromzähler benötigt, die zum einen den gesamten produzierten Ertrag und zum anderen den für den Eigenverbrauch produzierten Strom ermitteln. Benötigen werden noch zwei freie Zählerplätze im Schaltschrank, so dass in der Regel ein weiterer Schaltschrank noch errichtet werden muss. Der Vorteil einer Photovoltaik-Anlage ist, dass es so gut wie keine Teile gibt, die einer mechanischen Einwirkung unterliegen und somit kaum Verschleiß zu erwarten ist. Lediglich bei den Wechselrichtern kann es im Laufe der Jahre zu Störungen kommen, die Geräte werden dann aber ausgetauscht – eine neue Investition ist nicht notwendig. Trotzdem ist es wichtig, dass bei der Entscheidung für eine solche Anlage ein kompetenter Ansprechpartner in Bezug auf die Auswahl der Module, die Auswahl des dazu passenden Wechselrichters und der fachmännischen Installation zur Seite steht. In diesem Fall ist bspw. die Firma Clearsky, ein Anbieter von Solaranlagen aus Heidelberg, ein kompetenter Ansprechpartner.

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